Steigere die Linkability deiner Website (SMO-Serie, Teil 1)

8. September 2006

Was zum Teufel bedeutet Linkability?

Nehmen wir es einmal wörtlich:

  • Link (auch: Hyperlink, erinnert sich jemand? ;-)) = Verbindung zwischen zwei Punkten im Internet (freie Übersetzung von mir)
  • Ability = Fähigkeit

Aha! Sollte dieser Artikel also dann nicht besser lauten: Steigere die Fähigkeit deiner Website zu linken / zu verlinken / verlinkt zu werden?

Der Urheber dieser “Regel” meint Folgendes:

This is the first and most important priority for websites. Many sites are “static” – meaning they are rarely updated and used simply for a storefront. To optimize a site for social media, we need to increase the linkability of the content. Adding a blog is a great step, however there are many other ways such as creating white papers and thought pieces, or even simply aggregating content that exists elsewhere into a useful format.

Das Themenrelevant Blog (sehr gutes Weblog übrigens!) hat für sich folgende Definition gefunden:

Man sollte immer für frischen Content auf der Seite sorgen. Bei Blogs sollte dies aber so oder so der Fall sein.

Linklust

Wenn wir also die wörtliche Übersetzung nehmen und die beiden oben gelesenen Definitionen, würde ich sagen,

Entfache die Lust deiner Leser immer wieder aufs Neue, deine Website zu verlinken. Dies gelingt dir natürlich nur dann, indem du immer wieder neuen Content generierst und nicht nur statitsche, sich nicht verändernde Seiten, anbietest!

Erstens, kommt ein Besucher nur selten wieder, wenn er weiß, auf deiner Website tut sich nicht viel, und Zweitens, wird dein Besucher auch nur einmal auf deine Seite verlinken (dazu muss er, wie wir alle inzwischen wissen, nicht einmal selbst eine Website betreiben, Social Media, you know…?). Um noch mehr Links zu generieren (rein technisch gesehen), ist es daher auch empfehlenswert, die Inhalte auf möglichst viele Einzelseiten aufzuteilen.

Wie das Themenrelevant Blog richtig schreibt, sollte diese SMO-Anforderung für ein Weblog immer gegeben sein, ist es doch eines der Hauptmerkmale, dass ein Weblog häufig aktualisiert wird und die Artikel in der Regel über die sog. Permalinks auch auf Einzelseiten zu erreichen sind. Hinzu kommen die Einzelseiten für die Monats- und Kategorienarchive (in diesem Sinne auch empfehlenswert, RSS-Feeds für die einzelnen Kategorien anzubieten).

Allein alle Nicht-Blog-Websites sollten sich diese Eigenschaften der Weblogs wie selbstverständlich zu eigen machen. Damit wäre schon ein großer Schritt zur Steigerung der Linkability getan.

Linkfähigkeit

Damit könnte schon alles gesagt sein, aber ich möchte noch die wörtliche Bedeutung, nämlich die Linkfähigkeit, die mehr technischer Natur ist, mit einbeziehen.

Auch hier sind Weblog-Systeme vorbildlich. Ich möchte hier gar nicht von suchmaschinenfreundlichen URLs anfangen (dies ist kein SEO-Artikel ;-)), aber alleine die Tatsache, dass jeder Inhalt eines Weblogs verlinkt werden kann, steigert natürlich die Linkfähigkeit.

Wenn du also kein Weblog betreibst, dann ermögliche deinen Besuchern trotzdem, Deeplinks, also direkte Links zu den Inhalten zu setzen. Daher sollten Frames auf jeden Fall tabu sein (läuft mir auch nur noch sehr selten über den Weg) und auch Flash-Seiten tragen nicht gerade zur Linkfähigkeit bei. Deshalb würde ich neben dem Flash-Auftritt (wenn er denn unbedingt sein muss) eine parallele HTML-Version der Website anbieten, die die gleichen Informationen in linkbarer Form enthält.

Fazit

Blogger brauchen sich also im Grunde genommen keine Sorgen um ihre Linkability machen. Einzig die Betreiber anders gearteter Websites sollten Überlegungen anstellen, wie sie unter den o.g. Aspekten die Linklust ihrer Besucher und die Linkfähigkeit ihrer Seiten steigern könnten.

Soweit meine Gedanken dazu. Andere Meinungen, Gedanken, konstruktive Kritiken etc. dürfen gerne in den Kommentaren hinterlassen werden!

Dieser Artikel ist Teil der Serie 16 Tipps der Social Media Optimization.

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