Elf Tage nach der Ankündigung, seinen Twitter-Account bis heute verkaufen zu wollen, zieht Robert Basic Bilanz.
Einige Aussagen machen mich etwas stutzig. Sollte die Verkaufsankündigung nur ein Fake gewesen sein, um genügend Buzz für BUZZriders zu erzeugen?
Mission failure oder mission accomplished? Die Antwort ist einfach: Mission overcomplished! Mehr Buzz hätte ich nicht haben können. Unter dem Strich war der Buzz mindestens genauso hoch wie damals zum Verkauf des Basic Thinking Blogs. Ob ich nun den Account verkaufe oder nicht, spielt eine sekundäre Rolle.
Angeblich seien es die preislichen Vorstellungen sowie die vorgestellten Informationsmodelle der Bieter, die ihm nicht passten. Klingt nach Ausreden.
Robert Basic ist nicht gerade als Großkotz bekannt, klingt hier aber genauso:
So werde ich auch weiterhin alles daran setzen, Buzzriders auf den Weg zu bringen und bekannter zu machen. Was ohne Großspurigkeit in der Stimme bisher recht gut gelungen ist: Mir ist kein Web-Projekt in Deutschland bekannt, das bereits in der Vorphase so bekannt geworden ist.
Dazu kann ich nur sagen, Duke Nukem Forever ist auch weltweit bekannt!
Wenn Buzzriders bis 2014 seitens der deutschen Nutzerschaft als erste Anlaufstelle für “Lokales” wahrgenommen wird, habe ich meine Ziele erreicht.
Ähm, 2014?! Ernsthaft? Ich zitiere ausnahmsweise mal Don Alphonso:
Ein Jahr ist eine verdammt lange Zeit im Netz (…)
Nun ja, jedenfalls muss man nach diesem Posting stets aufpassen und hinterfragen, wenn Robert Basic in Zukunft etwas öffentlichkeitswirksam anzetteln wird. Wird es um der Sache Willen sein, oder einfach nur, um wieder sein Projekt BUZZriders ins Gespräch zu bringen?
Und ja, ich weiß, dass ich ihm mit diesem Artikel quasi wieder in die Hände spiele, weil ich hiermit Buzz fürs BUZZriders erzeuge…
Gibt es eigentlich auch einen deutschen Vaporware-Award?


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Robert Basic ist doch gerade als Großkotz bekannt. Was ist der denn sonst?
die Vorstellung, dass man bereits bei einem klassischen Vorgehensmodell übermorgen ein Produkt stehen hat, ist -das weißt Du genau- irrig. Und bei meinem Vorgehensmodell, Dritte mitmachen zu lassen, noch irriger. Ich kommuniziere seit dem Start, dass das Projekt Jahre in Anspruch nehmen wird, bis es einigermaßen finalisiert ist. Ich kann mich natürlich nicht mit großen Internetfirmen vergleichen, aber auch die haben Jahre benötigt, bis sie einigermaßen ein gutes Produkt hatten und erfolgreich unterwegs waren. Das ganze Gerede von “schnell sein” ist kompletter Bullshit. Und nix Neues wie gesagt.